Die Entdeckung der "Ciudad Perdida"

Donnerstag, 28.11.2013

 

 

Nachdem wir am Freitag Barranquilla verlassen haben Richtung Santa Marta, sind wir am Samstag von dort aus unsere Tour zur Ciudad Perdida gestartet.

 Die Ciudad Perdida ist eine präkolumbische Stadt, die von den Tairona gebaut wurde, die aus Mittelamerika nach Kolumbien gekommen sind und dann, um ihr Gold zu verstecken, eine Stadt mitten im Dschungel gebaut haben. Zwischen dem 11. und 16. Jahrhundert wurde sie errichtet und so um 1970 wiederentdeckt, von Leuten, die dort in den Bergen Marihuana anbauen wollten. Das Gold und alle weiteren Wertsachen wurden größtenteils weggeräubert. Der Ort heißt Ciudad Perdida, also verlorene Stadt, weil einmal ein Hubschrauber auf dem Weg dorthin völlig verloren gegangen ist.

Wir haben uns auf jeden Fall erstmal 2 Stunden mit dem Auto auf den Weg gemacht und unterwegs Pause an ganz vielen Obstständen gemacht, wo wir uns erstmal gestärkt haben.

 

Obststand auf dem Weg

 

 

Am Ausgangspunkt der eigentlichen Tour gabs dann noch ein kleines Mittagessen und dann gingen die ersten 4 Stunden Fußweg los. Da die Stadt mitten in den Bergen liegt war es schon teilweise sehr anstrengend immer wieder längere Strecken hoch und runter zu gehen, aber nach 2 Stunden gab es Pause mit Wassermelone, die mir dann echt wie das beste Essen überhaupt erschien. Die Anstrengungen haben sich aber auch echt immer wieder gelohnt, da man superschöne Aussichten hatte und da wirklich alles einfach wunderschön aussah. Danach fings an zu regnen und der Weg war, weil direkt durch den Dschungel, sehr matschig und da es auch noch bergab ging und langsam dunkel wurde, war ich echt einige Male kurz vorm hinfallen. Einmal war ich schon fies am rutschen, da hat mich grade im richtigen Moment ein Guide, der hinter mir stand, aufgefangen. Kurz vorm Ziel hab ichs dann aber doch nochmal geschafft mich abzupacken. Als wir in einem Camp angekommen sind haben wir uns schon echt gefreut, aber wir mussten noch eine halbe Stunde weiter zum nächsten Camp, wo dann aber unerwarteterweise Duschen und ein echt gutes Essen auf uns gewartet haben.

 

erste Pause Leichenabtransport Unser Weg...kleiner Teil

 

 

Am 2. Tag sind wir nur vormittags gelaufen, das Wetter war gut und es ging die meiste Zeit bergab, die Anstrengung hielt sich also in Grenzen, vor allem weil man unterwegs immer wieder auf interessante Sachen gestoßen ist. Öfter kamen einem Guides auf Eseln/Pferden/Mulas entgegen und man musste schnell Platz machen. Am unwirklichsten erschien es mir allerdings, wenn einem Leute aus den indigenen Dörfern entgegen kamen, das war einfach wie aus einer ganz anderen Welt, da die dort komplett im Nirgendwo leben und sich größtenteils nur mit Dingen aus ihrer Umgebung versorgen. Außerdem hat man wirklich nie wahrgenommen, dass die Wege sie anstrengen und wir mussten teilweise echt schon ganz schön schnaufen. Im Camp sind wir dann in dem Fluss, den wir bei unserer Wanderung auf mehrmals überqueren mussten, baden gegangen und haben mit den anderen Gruppenmitgliedern Spiele gespielt, bis es Schlafenszeit war, was ziemlich früh war, da wir am nächsten Morgen um halb 6 aufstehen mussten.

 

Dorf der Indigenen Aussicht zwischendurch Botanik

 

 

Am 3. Tag noch im Dunkeln aufzustehen war schon nicht ganz so schön, aber irgendwann wurd man dann auch wach. Der erste Teil der wieder etwa 4-stündigen Strecke war unglaublich anstrengend, weil echt krass bergauf ging und man echt dachte, es hört niemals auf, weil immer, wenn man um die nächste Kurve kam, hat man den nächsten megasteilen Anstieg gesehen. Aber nach etwa 2 Stunden war auch das vorbei und es gab Pause mit Orangen und die Welt sah gleich wieder viel schöner aus. Dannach war der Weg auch nicht mehr so anstrengend. Ich fand trotzdem, dass wir bald da sein könnten und 10 Sekunden, nachdem ich das gesagt hatte, tauchte auch schon das Camp vor uns auf :)

An dem Tag wollten wir erst am Nachmittag noch zur Ciudad Perdida gehen, aber da es zu bewölkt war und nach Regen aussah, die Nachmittage davor hatte es immer ganz schön geschüttet, haben wir das auf den nächsten Morgen verschoben. Unser Guide hat uns dann abends noch etwas über die indigene Bevölkerung der Sierra Nevada erzählt, das Gebiet, durch das wir gelaufen sind, erzählt.  Die ernähren sich halt nur von natürlichen Dingen, was allerdings nicht immer gut für ihre Gesundheit ist, aber dafür bekommen sie auch nie graue Haare und die Zähne fallen ihnen auch nicht aus. Die Frauen dürfen im Prinzip die ganze Arbeit tun und bekommen so 8-10 Kinder, wenn sie keine Kinder mehr bekommen können, werden sie abgeschoben, müssen alleine Leben und der Mann bekommt eine neue Frau. Ein bisschen gemein fand ich das.

 

Zwischenmahlzeit :) Zeitvertreib

 

 

Am Morgen des 4. Tages sind wir schon um 5 Uhr aufgestanden und haben uns auf den Weg zur Ciudad Perdida gemacht, der nur eine Stunde gedauert hat, dafür aber 1200 Stufen beinhaltet hat, war also trotzdem anstrengend. Dort waren wir etwa 3 Stunden und haben uns die 4. Hauptsektoren der Stadt angeguckt. Steinkreise haben immer gezeigt, wo mal die Häuser standen und es stehen dort auch noch 2 Hütten, die dem Schamanen der Indigenen gehören. Es sind aber auch nur etwa 30% der Stadt freigelegt, da weitere Arbeiten den Berg beschädigen könnten. Es gab verschiedene Bereiche für den Markt, die Schamanen, Produktion etc. und obwohl längst nicht alles von der Stadt sichtbar ist, ist sie schon echt groß und beeindrucken, wenn man sich vorstellt, dass dort mal mitten im Dschungel eine riesige Stadt war, der Aufstieg hat sich also auf jeden Fall echt gelohnt.

Nach der Besichtigung ging es wieder zurück zum Camp, wo wir geschlafen haben, essen und dann circa 5 Stunden zurück Richtung Zivilisation zum nächsten Camp, was echt anstrengend war, aber angekommen, gab es gutes Essen und man konnte auch gut schlafen nach der Anstrengung.

 

Die Ciudad Perdida

Am 5. und letzten Tag ging es nochmal richtig früh los mit insgesamt 6 Stunden Weg. Bis auf einen echt miesen Anstieg ging es eigentlich, vor allem, weil wir unterwegs immer wieder witzige Sachen gefunden haben, wie beispielswiese ein Schwein irgendwo im nirgendwo und ein supersüßes Mädchen aus einem Indigenendorf, die einfach ganz alleine da unterwegs war, die hat dann meinen Lolli, der vom Vortag über war, bekommen und sich ziemlich niedlich drüber gefreut. Anstrengend wars aber schon, vor allem, weil die Füße von den Vortagen langsam geschmerzt haben und der erste Muskelkater sich auch angekündigt hat.

Wieder am Ausgangspunkt angekommen waren wir auf jeden Fall gut fertig mit der Welt und echt froh, endlich da zu sein, aber die Anstrengungen haben sich insgesamt wirklich gelohnt, denn es war echt eine schöne Tour und die Ciudad Perdida und alle drum herum ist echt sehr sehenswert.

Tschüss Barranquila

Donnerstag, 21.11.2013

Letztes Wochenende waren wir noch einmal in Cartagena, auch die letzte Reise hier in der Umgebung gewesen fürs erste. In Cartagena waren viele Feste, Paraden, etc, da dort grade Unabhängigkeitsfeiern waren. Und auch die Miss Colombia wurde an dem Wochenende gewählt, da gab es auch viel Theater drum. Aber sogar die "reina" aus Atlantico, also unserem Bezirk hier in Koumbien hat die Wahl gewonnen, man könnte also theoretisch stolz sein.

Bei den Paraden wurde immer unglaublich viel mit " Espuma" also Schaum gesprüht, sodass eigentlich keiner trocken geblieben ist.Teilweise war das etwas nervig, vor allem weil Mareike dabei fast ihre Kamera geklaut wurde, aber insgesamt war echt gut was los da und wir haben auf jeden Fall gut gefeiert.  

Unsere letzten Tage hier in Barranquilla sind nun angebrochen, die Zeit ist doch echt verflogen, ziemlich unglaublich. Gefühlt binich grade erst angekommen, aber ich freue mich auch schon sehr auf die Reise, die nun morgen tatsächlich losgeht und werde natürlich versuchen, euch hier so gut es geht darüber zu informieren.

Parque Tayrona- Die wunderschönsten Strände

Donnerstag, 07.11.2013

Anfang Oktober sind wir ein zweites Mal nach Cartagena um uns nochmal die Islas de Rosario anzugucken und den Playa Blanca anzugucken, das hatten wir vorher noch nicht geschafft. Die Islas sind ne Ansammlung von 28 kleinen Inseln vor Cartagena. Die linke auf dem Bild gehört Gabriel Garcia Marquez.

Islas de Rosario

Der Playa Blanca ist echt schön. Richtig weißer Sand, türkises Wasser und Palmen also ziemlich perfekt um einfach ein bisschen die Zeit da zu vertrödeln. Grade als wir zurückwollten hat es heftig angefangen zu regnen und zu gewittern und wir sind echt nass geworden, aber cool anzugucken war dieser schnelle Wetterwechsel auf jeden Fall auch.

Playa Blanca 

Ansonsten sind wir noch wieder durch die Altstadt von Cartagena geschlendert, haben Saft getrunken, der hier immernoch überragend schmeckt und uns n recht entspanntes Wochenende gemacht.

Am letzten Woche ging es dann in den Parque Tayrona, das ist ein Nationalpark hier in der Nähe, wo es ganz viele tolle Strände gibt und auch so sehrden azu entdecken. Der Anfang des Wochenendes verlief leider dann etwas chaotisch. Wir mussten bestimmt 2 Stunden am Parkeingang warten, aber dann gings endlich los nach Arecifes, der ersten "Station" im Park, wo es auch mehrere Campingplätze gibt. Auf dem Weg dahin haben wir megacoole gesehen. Affen, Eidechsen, gigantische Ameisenstraßen und es gab ständig einen Wechsel zwischen Dschungel und Strand. Da wars gar nicht mehr so schlimm, dass wir 1 1/2 Stunden laufen mussten (mit einer Menge Wasser im Gepäck)

Der Strand in Arecifes war megaschön, vor allem, weil dort einfach kaum ein Mensch war, aber leider durfte man dort nicht baden, weil dort schon über 100 Menschen ertrunken sind. Da haben wir uns dann doch lieber damit begnügt am Strand spazieren zu gehen, was aber auch schon total toll war.

Ansonsten haben wir dort dann nur noch was gegessen. War leider echt nicht lecker, aber halbwegs essbar. Dann haben wir uns auch schon bald in unsere Hängematten gepackt und geschlafen und konnnten dann dementsprechend auch früh aufstehen und den Sonnenaufgang angucken :)


Nach einem kurzen Frühstück haben wir dann unsere Sachen gepackt und sind noch ein Stück weiter gelaufen zu "La Piscina" einer Bucht im Park, dort durfte man dann auch ins Meer. Weil wir so früh losgegangen sind, war kaum jemand da, das war ziemlich perfekt.

 Nach diesem Strand ging es gegen Mittag weiter nach Cabo. Der Strand dort war auch wunderschön, mit vielen Felsen zum rumklettern und dort wurde sogar das Titelbild für den Lonely Planet über Kolumbien gemacht. Dort waren wir dann auch lange am Strand und haben zum Glück lecker gegessen. Eigentlich wollten wir auch dort schlafen, aber es gab nur Hängematten ohne Mückennetze und da wir nicht von den Mücken gefressen werden wollten, sind wir zurück nach Arecifes gelaufen und haben dort in einem Zelt geschlafen. Beim Aufwachen wurde uns allerdings klar, dass wir besser nicht mehr im Dunkeln nach Schlafmöglichkeiten suchen, der Campingplatz war nämlich einfach nur ekelig. Das hatte sich allerdings schon am Abend vorher abgezeichnet. Die Dusche hat man sich mit Krebsen geteilt und vor der Dusche liefen mehrere Hühner durch Zelte und über Tische.

Auf jeden Fall sind wir dann morgens wieder ziemlich früh abgehaun und wieder nach Cabo gelaufen um dort noch den Tag am Strand zu genießen. Schnorcheln waren wir auch und das war echt so, so schön.

Gegen Nachmittag mussten wir uns dann leider schon auf dem Heimweg machen, diesmal zu Pferd, da wir uns mit der Zeit vertan hatten und sonst nicht mehr im Hellen aus dem Park gekommen wären, das war auch ziemlich abenteuerlich.

Insgesamt wars ein wundertolles Wochenende und man kann eigentlich gar nicht becshreiben, wie schön es da war :)

Eine tolle Reise

Donnerstag, 17.10.2013

Unser Weg führte uns zunächst nach Bogotá. Unser Flieger ging um halb 6 also haben wir uns um 3 Uhr nachts auf den Weg zum Flughafen gemacht. Nur leider war dann um viertel vor 4 noch kein Mensch am Flughafen, sodass wir da noch eine Runde geschlafen haben, bis es dann losging.

In Bogotá angekommen, gab es erstmal einen Frostschock. Nach Deutschland komm ich besser an einem warmen Tag, weil nachdem ich hier 30 Grad jeden Tag gewöhnt bin, waren die circa 15-20 Grad die es da sind gefühlt schon echt kalt. Da angekommen sind wir zuerst ins Museo del Oro also ins Goldmuseum gegangen, weil es uns von allen empfohlen wurde. So toll wie von allen gesagt fanden wir es dann doch nicht, aber ganz schön war es trotzdem.

Nach dem Goldmuseum waren wir noch im Casa Botero da werden Bilder von eben Botero ausgestellt, dessen Spezialität Bilder und Skulpturen von ziemlich dicken Menschen. Der ist hier auch ziemlich berühmt und beliebt-naja, wems denn gefällt. Schicke Boterofrau

Nach einem kurzen Mittagsschlaf (Nacht war kurz) haben wir uns auf dem Weg gemacht zum Mirador Torre Colpatria, einem riesenhohen Gebäude, von dem aus man die ganze STadt sehen konnte. Das war echt cool und die Stadt ist wirklich riesig, soweit konnte man kaum gucken, hat ja aber auch fast 8 Mio Einwohner. War auf jeden Fall ziemlich cool, das alles mal von oben zu sehen. Über der Stadt Riesenstadt

Anschließend waren wir richtig lecker essen. Ich hatte gegrillten Fisch, aber leider viel zu viel. Nach einem kleinen Spaziergang durch die Stadt sind wir dann zurück ins Hostal.

Am nächsten Tag sind wir nach Zipaquirá gefahren, einem Ort, der etwa eine STunde von Bogota entfernt ist, um uns den Ort und eine unterirdischge Salzkathedrale, die es dort gibt, anzuschauen. Es war an dem Tag ziemlich warm, da die Sonne sich blicken lassen hat, so war es auch in der Stadt selber ziemlich cool. Überirdische Kathedrale von Zipaquirá

Nach einem Gang durch den Ort haben wir eine Führung durch die Salzkathedrale bekommen, das war ziemlich cool. Zuerst wurden wir den Kreuzweg, mit 13 unterschiedlichen Stationen beziehungsweise Kreuzen langgeführt, bis wir schließlich zur eigentlichen Kathedrale kamen.

Auf dem Kreuzweg Die Kathedrale

Den nächsten Tag haben wir damit verbracht über Artesanias Märkte zu schlendern also Kunsthandwerksmärkte, Kaffee zu trinken und generell noch ein bisschen durch die Stadt zu laufen. Am Abend sind wir dann in den Bus nach Manizales gestiegen, was im Kaffeedreeck liegt. Der Bus an sich war echt super, jeder hatte einen eigenen Bildschirm zum Filme gucken und so weiter, aber leider hatten wir einen ziemlichen Kamikazefahrer, sodass mir bei den ganzen Kurven echt schlecht geworden ist. Da war noch alles gut

Da so nicht viel Schlaf drin war haben wir uns in Manizales nochmal kurz im Hostal abgelegt, damit wir fit für den Tag sind.

Denn wir sind zur  Recinto del Pensamiento gefahren, was eine Art botanischer Garten ist. Da gab es foglich sehr viele verschiedene Pflanzen, vor allem Orchideen, Schmetterlinge, man konnte Kolibris beobachten und es gab sogar Bonsais und einen Zen-Garten. Überragender Ausblick :) Kolibri :)

Danach gings weiter zum Torre Aventura, von wo aus es wieder einen super Ausblick gab, die Stadt ist zwar nicht so groß wie Bogotá, aber es war trotzdem sehr schön und entspannt.

Nach einer kurzen, unnötigen Busfahrt, weil Karte falsch gelesen, haben wir Pizza gegessen und sind danach auch totmüde ins Bett gefallen.

Am Mittwoch sind wir in Manizales durch das Zentrum gelaufen, haben uns das ein oder andere angeguckt und haben auf dem Plaza Bolivar geaalt, den es hier mindestens einmal in jeder Sadt gibt , die Sonne genossen und Saft getrunken. Kathedrale

Am Abend waren wir bei Thermalbädern, Tierra Viva, wo es verschiedene Schwimmbecken gab, die ziemlich, ziemlich warm waren. War auch echt sehr angenehm, dort haben wir den ganzen Abend lang geplantscht und es hat auch nix ausgemacht, dass es druaßen echt kalt war, nur beim Umziehen wurde es dann ziemlich frisch. kaaaalt

An unserem letzten Tag in Manizales haben wir dann eine Kaffeefarm, die Hacienda Venecia angeguckt. Das war echt schön und auch echt informativ.

Uns wurde zum Beispiel viel über die Geschichte vom Kaffee erzählt, die unterschiedlichen Sorten, den Herstellungsprozess, die verschieden Aromen von Kaffee etc. Wir haben dann auch selber im Kleinen Kaffee gepuhlt sortiert und geröstet, war auf jeden Fall ne gute Sache, das mal von Nahem mitzubekommen. Verschiedene Prozessstufen

Nachdem wir einiges über Kaffee an sich gelernt haben, wurde uns dann noch die Plantage gezeigt und auch die Maschinen, mit denen der Kaffe dann weiterverarbeitet wird, also sortiert, getrocknet etc. Das war auch ziemlich cool, die Plantage war auch echt riesig, da konnten wir ein gutes Stück gehen.

Noch frisch am Baum Gefangen im Kaffeefeld WAnderung über die Plantage Abkühlungsprozess

Anschließend sind wir zum Busbahnhof und weiter nach Medellín gefahren, wo wir dann nur noch was gegessen haben und dann ins Bett sind.

Am nächsten Vormittag waren wir dann im botanischen Garten von Medekllín, der war auf jeden Fall echt cool, aber nicht ganz so schön wieder in Manizales. Groß geworden Riesenraupe

Anschließend waren wir mit der Metro (!!!), ein ziemlich gut organisiertes System, ich hab fast vergessen, dass ich in Kolumbien bin, ins Zentrum gefahren und haben dort unter anderem viele Boterofiguren angeguckt, der kommt nämlich aus Medellín und somit gibgt es dort einen ganzen Platz voll mit Skulpturen von ihm.

Neues Schönheitsideal?

Am nächsten Tag hatten wir leider ziemliches Wetterpech, wir waren im Parque Arví , aber weil es so gewittert hat, konnten wir dort nichts unternehmen. Die Seilbahn-Metro, mit der wir da hingefahren sind, fuhr auch nicht mehr, wir saßen also fest.

Am letzten Tag in Medellín und auch unserer Reise hatten wir nochmal super Wetter und sind ins Pueblito Paisa gefahren, von wo man eine tolle Sicht über Medellín hatte, was überall von Bergen umringt ist, das war echt ganz cool.

Anschließend haben wir noch ein paar andere Ecken von Medellín erkundet, unter anderem den Parque Bolivar.

Parque Bolivar

Am nächsten Tag ging es dann wieder heimwärts nach Barranquilla, aber es war echt eine schöne REise und man hat nochmal einen ganz anderen Teil von Kolumbien gesehen, den man mit der Küstenregion hier kaum vergleichen kann. Es ist zum Beispiel viel ruhiger und geordneter als hier.

Minca- Otra vez

Mittwoch, 02.10.2013

Nach der Spanischexkursion haben wir uns in den Bus nach Santa Marta gesetzt und snd so gegen Abend angekommen. Gegenüber von unserem Hostal war ein Optiker. Brille-Fielmann. Oder auch Vilmann. Das war ein bisschen witzig. Wir sind dann abends noch was essen gegangen und haben ein bisschen am Meer gesessen, sind sonst aber früh ins Bett, weil wir am nächsten Morgen früh weiter nach Minca wollten.

Schlechte Kopie

Ganz so früh wie geplant ging es leider nicht los, aber gegen Mittag waren wir dann bei unserem Hostal. Eigentlich wollten wir am Samstag zum Wasserfall in Minca laufen, aber die Hängematten beim Hostal waren dann doch so gemütlich, dass wir uns dazu entschieden haben, einfach im Hostal zu bleiben.

Steiler Weg zum Hostal Nebel zieht auf

Die Aussicht konnte man erst noch nicht genießen, es war supernebelig und wir standen quasi in den Wolken, aber das hat sich dann auch ganz schnell wieder geändert und wir konnten bis nach Santa Marta gucken :)

In den Wolken Aalen für Fortgeschrittene

Gegen abend haben wir dann gesammelt vom Hostal aus Pizza bestellt. Die wurde wieder erwarten durch den Dschungel zu uns hingeliefert. War ziemlich lecker. Besuch hatten wir auch eichlich, von Geckos, Insektenviechern, etc

Eine neue sonne Besuch

Sonntag hatten wir vormittags super Glück mit dem Wetter. Wir waren morgens noch ein bisschen im Hostal, haben gefrühstückt und eine dicke, fette Kröte bestaunt

Lieblingsplatz Aussicht bei gutem Wetter spannende Kröte beobachten fettes Viech

Nach unserer Abreise im Hostal haben wir uns dann entschieden, zu einer Kaffeefarm zu laufen, die angeblich in der Nähe von Minca sein sollte. Nach einer Stunde Wanderung haben wir uns dann doch langsam gefragt, wann wir denn ankommen, auf der Karte sah der Weg irgendwie kürzer aus. 2 Radfahrer konnten uns dann sagen, dass es von Minca aus circa 10 km sind. Aaaaber wir hatten wohl schon die Hälfte geschafft.

Beschwerlicher Weg Topmotiviert ;)

Als wir dann einen Wegweiser gefunden haben, haben wir uns schon gefreut, aber leider zu früh. Mussten sicher noch eine halbe Stunde gehen.

Zu früh gefreut

Auf der Farm selber wurde uns halt alles gezeigt, alle Maschinen gezeigt, wie was verarbeitet wird etc. Das war wohl interessant. Und das Gästebuch hieß fast genauso wich ich

Verschiedene Zubereitungsphasen

Eine Exkursion mit dem Spanischkurs

Mittwoch, 02.10.2013

Freitag, der 27. begann ein wenig, wie Freitag der 13. Der Kühlschrank tat nämlich nicht mehr. Nach einem Blick ins Eisfach war das allerdings kaum mehr verwunderlich, das hat vor uns vermutlich noch niemand abgetaut Nordpol in Barranquilla

Nach einer kleinen Eisbefreiungsaktion ging es dann los zur  Uni, denn eine Aktivität mit unser Spanischkurs stand an. Zuerst sind wir zum Complejo Cultural de la Aduana gefahren. Einem Museum, in dem auch eine Bibkliothek und das Zeitungsarchiv von Barranquilla ist. 

Archiv vom Bezirk Atlantico Bibliothek im Inneren

Danach sind wir weitergefahren ins Zentrum der Stadt, zum Plaza Bolivar

Plaza Bolivar

Dort hat unsere Spanischdozentin Beatriz uns erstmal was über die Geschichte von Kolumbien generell und über die Entstehung und Entwicklung des Platzes erzählt. Das ganze wurde begleitet von einem Kamerateam ( warum auch immer)

Beatriz in action

Danach sind wir die vom Plaza ausgehende Avenida Bolivar runtergelaufen, da gab es Schatten, das war nicht schlecht. Von dort aus sind wir dann zu der Kathedrale San Nicholas gelaufen, bei der wir aber auch vorher schon öfter waren, da der Platz davor recht schön ist. Dort wurde uns wieder was über die Geschichte etc erzählt. Ich bin nun also top informiert ;)

Kathedrale San Nicolas

Von der Kathedrale ging es weiter zu einem mir noch unbekannten Teil der Stadt, dem Mercado de Granos. Der war noch ein Stück weiter im Süden und man konnte sofort deutliche Unterschiede zu unserer Wohngegend im Norden sehen. Die Gebäude sind teilweise sehr heruntergekommen, überall liegt Müll und im angrenzenden (auch ziemlich dreckigen) Kanal wurde Wäsche gewaschen, Kinder gewaschen, alles Mögliche.

Richtung Süden Gar nicht mehr so sauber...

Auf dem Markt an sich konnte man eigentlich fast alles kaufen. Dort gab es alle möglichen Tierarten, schon tote Tiere, Werkzeuge, Obst, Gemüse etc. An manchen Ständen konnte einem schon übel werden, das Fleisc lag nämlich mitten in der prallen Sonne und die ersten Fliegen haben sich auch schon freudig darauf gestürzt. Es war auf jeden Fall cool, diesen Markt mal gesehen zu haben, aber einkaufen würde ich da dann doch nicht wollen, zumindest auf jeden Fall kein Fleisch. Und auch besser keine Tiere, obwohl ich den einen Welpen am liebsten mitgenommen hätte. Aber das würde das Reisen wohl etwas kompliziert machen.

Neues Haustier ;) Wer hat Lust auf Fleisch?

Nach dem Markt gings zur letzten Station, dem Rio Magdalena. Da wird grade an einer Promenade mit Restaurants etc gebaut. Ist noch nicht wirklich viel fertig, aber trotzdem ist esda echt schön an dem Platz. Das Kamerateam hat mich dann noch interviewt zu solch weltbewegenden Fragen, wie ich die Exkursion fand, warum ich in Kolumbien bin, wie es mir gefällt- Und es gefällt mir sehr gut hier!!!

Der Beginn einer großen Karriere Rio Magdalena

Überragend abliegen in Palomino

Montag, 23.09.2013

Freitag nach der nachhilfestunde ging es endlich loos. Nach Palomino, das ist ein kleiner Ort in der Nähe von Santa Marta. Also sind wir erstmal mit dem Reisebus nach Santa Marta gefahren. Der Bus ist, man glaub es kaum, zu früh (!!!) abgefahren. In Santa Marta angekommen hatten wir doch ein bisschen Stress, denn es war kurz vor 6 und der letzte Bus nach Palomino sollte um 6 abfahren. Zudem mussten wir zum Mercado Central, wussten aber nicht wo der ist und auch nicht wo wir waren, aber mit durchfragen hat es geklappt. Tranquilo sei Dank, haben wir auch noch locker einen Bus bekommen. Der sah so ähnlich aus wie die Stadtbusse hier, also nicht so komfortabel, ist auch direkt in der ersten viertel STunde bestimmt 4 mal abgesoffen. Aber letztendlich sind wir in Palomino angekommen, wo es dann mit Mototaxis weiter zum Hostal ging. Das lag direkt am Meer und man konnte schon im Dunkeln erahnen, dass es wunderschön ist da. Zuerst musste allerdings was zu essen her. Nachdem wir unsere Hängematten bezogen haben, haben wir uns mit nem Cocktail an Strand gechillt, das war ziemlich schön. Bis es von jetzt auf gleich richtig krass angefangen hat zu gewittern, da haben wir uns dann in unsere Hängematten verzogen und wurden schon frühstmorgens von Hähnen und anderen Viechern geweckt.

Der nächste Tag war ganz dem Strand gewidmet. Den ganzen Tag Meer baden, am STrand liegen, am STrand spazieren-wr ganz groß :) Und so so schön da mit dem ganzen Palmen etc. -...die Bilder zeigen es glaub ich ganz gut.

 

Ausblick beim Frühstück Strandspaziergang Strandspaziergang die 2 Sonnenuntergang :)

Am Sonntag haben wir uns von Mototaxis zu einem nahegelegen Fluss bringen lassen. Beziehungsweise das letzte Stück mussten wir laufen, was bei der Hitze ziemlich schweißtreibend war, aber trotzdem echt schön, weil die Umgebung einfach schön war.

Am Fluss angekommen mussten wir uns erstmal abkühlen und haben uns dann auf Gummmireifen den Fluss runter ins Meer treiben lassen :) Die Tour hat bloß (leider?) etwas länger gedauert als angekündigt, sodass wir danach etwas Stress hatten, aber etwas später saßen wir auch schon im nächsten Klapperbus, der uns zurück nach Santa marta gebracht hat.

Rückweg nach Santa Marta Auf dem Weg...

Ein bisschen Alltag

Montag, 16.09.2013

Die Uni hat ein paar Komplikationen mit sich gebracht, beziehungsweise eine Professorin, die ich hier habe, die akzeptiert mämlich leider keine andere Meinung als ihre eigene. Kritisch denken ist ebenfalls nicht erwünscht, diskutieren ist somit sowieso raus, aber gut. Das nächste mal werde ich dann so tun, als wäre ich der Meinung, dass pränatale Stimulation ne super Sache ist und es total sinnvoll ist, mit einer Taschenlampe auf den Bauch der Mutter zu lechten-darum ging es nämlich in der "Diskussion" Einen neuen Stundenplan gabs auch, weil unser Spanischkurs nochmal geteilt wurde und die Zeiten meiner neuen Gruppe natürlich verändert werden mussten. Jetzt muss ich tatsächlich am Montag zur Uni-unglaublich.

Mitllerweile ist es hier echt oft am regnen und gewittern -und zwar richtig. Gewitter ist ungefähr 10 mal so laut wie zu Hause gefühlt und sobald es regnet fluten die Straßen innerhalb von 5 Minuten komplett zu. Das haben wir am 6.9 das erste Mal direkt miterlebt, als wir das Spiel Komlumbien-Ecuador für die WM-Qualifikation geguckt haben, beziehungsweise gucken wollten. Das Spiel war nömlich direkt hier in Barranquilla und musste bestimmt 2 Stunden verschoben werden, weil der Platz, genau wie die Straßen, komplett geflutet waren. Wir haben dann gewartet- uns blieb auch gar nichts anderes über, man kam ja nicht weg. Irgendwann hats dann langsam aufgehört, de Flüsse wurden wieder zu Straßen und das Spiel ging los. War auf jeden Fall ne super Stimmung, vor allem weil Kolumbien gewonnen hat :) Gefühlt am liebsten riefen die Kolumbianer allerdings "hijo de puta" also Hurensohn, wenn etwas "ungerechtes" passierte. Leider hats noch die ganze Zeit weiergeregnet, sodass man hier tatsächlich mal gefroren hat.

Klatschnass Kolumbien anfeuern

Bus fahren ist immer noch ein bisschen abenteuerlich, aber mittlerweile weiß ich sogar, welcher Bus mich bis direkt vor die Haustür fährt. Es gibt sogar zwei, das musste mir allerdings erst von Benny erzählt werden. Der Bus ist ziemlich klein und ich war schon ein paar mal fast sicher, dass es gleich einen Unfall gibt, aber die Fahrer hier habens zum Glück drauf mit diesen knappen Geschichten, die die quasi nicht vorhandenen Verkehrsregeln hier so mit sich bringen.

Bus nach Hause

Gefährlich gestaltet sich allerdings auch unsere Wohnung im Moment, as ich letztens rausgehen wollte, ist mir erstmal n Stück Türrahmen auf den Kopf gefallen und der Rest ist daraufhin dann auch bald auseinandergefallen. Das auslaufende klo+Waschbecken wurde allerdings-oh Wunder-endlich mal repariert.

kleiner Türunfall

Letzten Freitag hatten wir dann eine Aktivität von allen Spanischkursen aus. Es ging um typisches Essen und Früchte und fand in einem Restaurant in der Uni statt, es erschien alledings nicht wie ein Restaurant in der Uni, war nämöich superluxuriös. Aber eigentlich sollte mich das bei der Uni auch so langsam nicht mehr wundern

Restaurant in der Uni? Jaa, in der Uni dekadent leben in der Uni

Die Sachen die wir gegessen haben waren größtenteils ziemlich lecker, aber manches war auch ziemlich ungenießbar. Das bezieht sich allerdings auf zwei der Früchte, hat also mit den Kochkünsten hier nix zu tun. 

einheimische Früchte...und Wurst

Direkt danach sind wir mit diesem wunderschönen, bunten Bus ins Zentrum gefahren um dort n paar Sachen einzukaufen, weils dort halt deutlich billiger ist. Und auch schöner, aber im dunkeln sollte man dann halt doch niht unbedingt da rumlaufen. 

Strand- und Zentrumsbus Im Zentrum

Da gibt es auch überall Essens- und Saftstände. Die Saftstände sind total toll, wird immer alles frisch gemacht und schmeckte bis jetzt immer richtig gut :)

LieblingsbeschäftigungSaft trinken Marktanfang

Was manchmal ein bisschen nerven kann ist, dass man bei jedem Stand an dem man vorbeigeht sofort angesprochen wird, b man dies oder jenes brauch. Ich denk mir immer so, wenn ichs bräuchte, dann würd ich schon gucken kommen, aber gut. Die Leute sind auf jeden Fall alle freundlich quasi schon fast zu freundlich, ich wurd andauernd auf dem Markt mit "mi amor" angesprochen. Ist anfangs echt ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber ganz normal hier. Sind auf jeden Fall fündig geworden, aber müssen definitiv noch oft wiederkommen, gibt noch viel zu gucken.

Am Wochenende ist nicht allzu viel passiert, alles ganz entspannt. Aber der Pool vor unserem Haus will ja auch mal genutzt werden :)

Aalerei am hauseigenen Poll

Von einem Praktikumstag, Unistress uns Cartagena

Montag, 02.09.2013

Am letzten Montag hatten wir von der Un aus einen Praktikumstag im Kindergarten. Das war echt....anders. Also einfach schon total zu viel organisiert, es war immer strikt vorgeschrieben, was gemacht wird und die Kinder durften irgendwie nie einfach mal nur spielen oder machen, wozu sie Lust hatten, die wurden dann immer zurück geholt zu den Aktivitäten, wie zum Beispiel Tiere benennen anhand von Kuscheltieren. Als die Kinder dann draußen am Spielen waren, mussten alle reingehen und still sitzen und einen Film gucken, obwohl die da gar keine Lust zu hatten, das hab ich vorher auch noch nicht mitbekommen, aber war auf jeden Fall ne Erfahrung wert. Plus die Kinder waren echt süß, darum hat das auch Spaß gemacht.

Kinderbespaßung

Ein Kind war allerdings so müde, das hat sich einfach mal auf den Boden  gelegt und geschlafen. Das war wirklich süß.

müüüüde

Danach gabs in der Uni noch eine "Feier" mit mehreren Ständen für jedes Land, wo halt die Austauschstudenten ihre Unis präsentiert haben und ich hab ein bisschen Werbung für die Uni Osnabrück gemacht.

Am Dienstag kamen alle 3 Klausuren die zu schreiben waren auf einmal, das war nicht so cool, aber danach war man wenigstens fertig. Zwei waren ziemlich einfach, eine nicht so sehr, aber mal abwarten,was da draus geworden ist.Mittwoch haben wir unseren "Ausländerausweis" für hier bekommen, mit einem wunderschönen Foto, was da vor Ort gemacht wurde, warum man dann noch eins abgeben musste-man weiß es nicht. 

Freitag gings ins Museo del Caribe, das war von der Ui aus organisiert und hat darum nix gekostet, was auch ganz gut war, weil ich etwas mehr erwartet hätte, nachdem das Museum überall total hoch angepriesen wurde. Aber schlecht wars trotzdem nicht.

Danach haben Mareike und ich uns mit Bennys Besuch und noch einem Freund von ihm uns in den Bus gesetzt und sind nach Cartagena gefahren. Vor Ort haben wir auch echt n schickes gefunden, mit Pool im Innenhof, Dachterasse etc.

Hostal Innenhof

War sogar sehr sauber und ordentlich und auch die DRogenpolitik war nicht so liberal, ungefähr überall an den Wänden konnte man diese Zeichen finden

vorbildlich

Zu dem Hostal gehörte auch ein Cafe, wo man frühstücken konnte etc., da wars auch wohl schön, zumindest die Wände, wie man unten sehen kann.

Freitag abend sind wir dann noch was essen gegangen. Das typische Hühnchen mit Reis und Banane, was man hier eigentlich ständig bekommt und haben dann noch Freunde, die in Cartagena studieren an der Stadtmauer getroffen und da noch etwas gesessen, bis wir dann irgendwann ins Hostal zurück sind.

Samstag bin ich mit Mareike durch die Altstadt von Cartagena gelaufen. Die ist echt schön, mit lauer kleinen Gassen, tollen Gebäuden und auch ganz vielen blumenbewachsenen Balkons. Sieht schon etwas anders und auch schöner aus als Barranquilla. Dafür ist es aber halt auch ne ziemliche Touristenstadt und es werden einem andauernd diverse Angebote unter die Nase gehalten, aber war trotzdem total schön und wir haben ne Menge gesehen.

Cartagena :)

Besonders die kleinen Gassen in der Altstadt haben mir gut gefallen und davon gab es ganz ganz viele, es war quasi egal, wohin man gelaufen ist, es war überall schön, zumindest in der Altstadt.

farblich passend zum Haus

An den Stadtmauern am Meer wars auch mal ein bisschen kühler, in den kleinen Gassen wars echt schon ganz schön heiß, weil da auch kein Wind durchgekommen ist.

Stadtmauern

Am Samstag abend haben wir uns noch mit ein paar Leuten an einem Platz in Cartagena getroffen, wo ne Menge los war und sind später noch feiern gegangen. Drum haben wir am Sonntag erstmal ausgeschlafen und danach war Strandtag angesagt, der leider nicht ganz so entspannt wurde, wie er sein sollte, da gefühlte 1000 aufdringliche Menschen zu einem ankamen und einem Essen, Massagen etc andrehen wollten, das war schon fast nicht mehr feierlich. Danach gings dann auch schon wieder zurück nach Barranquilla, wo wir erstmal n Stromausfall in unserem Viertel hatten, der aber zum Glück recht schnell behoben wurde.

Minca- nach einem Monat mal wieder frieren

Freitag, 23.08.2013

Letzte Woche haben Mareike und ich es endlich mal ins Zentrum geschafft. Sogar auf Anhieb mit dem richtigen Bus, wir waren ganz stolz auf uns. Da war es auch direkt ganz anders, als bei uns in der Gegend, die ja mehr so wohlhabend ist. So hab ichs mir auf jeden Fall schon eher in Kolumbien vorgestellt. Lauter kleine Stände mit wirklich allem möglichen, alles voll mit Leuten. Dort haben wir dann auch total billig einkaufen können. Da gab es auch sowas wie einen 1 Euro laden, nur das da alles 1000 pesos gekostet hat, was nichtmal 50 cent sind umgerechnet. An dem Tag haben wir auch unsere erste Nachhilfestunde gegeben, was echt schön war, weil der Junge total niedlich ist und echt auch schon gut Deutsch spricht.

Generell Busfahren läuft im Moment wegen einer Baustelle ein bisschen anders. Aber das die Straße gesperrt ist, wie es dem Schild zu entnehmen ist, könnte man sich wohl fast denken.

kleine Baustelle

Die Uni läuft hier so vor sich hin, so langsam hab ich mich eingewöhnt und verlaufe mich auch nicht mehr ständig. So langsam wirds aber stressig, weil viele Fererate anstehen und auch die ersten Klausuren näherrücken. Letzte Woche haben wir auch den ersten kleinen "Arroyo" mitbekommen. Da schwimmen die Autos dann eher, als das sie fahren. Aber das war wohl nur ein kleiner Vorgeschmack, im Oktober soll die STadt wohl dank fehlender bzw mangelhafter Kanalisaton regelmäßig überschwemmen und dann geht gar nichts mehr.

Mini-Arroyo

Am Wochenende stand dann endlich mal wieder eine kleine Reise an. Wir sind nach Minca gefahren, einem kleinen Dorf, ein bisschen höher gelegen. Da war es wie der Titel sagt, tatsächlich kalt, worauf ich überhaupt nicht vorbereitet war. Mag aber auch daran gelegen haben, das es bei unserer Ankunft stark am regnen war und ich irgendwann nichts mehr an mir hatte, was noch trocken war. Es war aber trotzdem total doll schön da. Man konnte da total schön durch die Gegend spazieren und überall gab es tolle Pflanzen, Tiere oder was auch immer zu entdecken.

Wanderung durch Minca

Zu unserem Hostel musste man erstmal noch 20 Minuten bergwandern, aber hat sich wohl gelohnt, die Aussicht von da war echt super. Nach unserer Ankunft sind wir dann wieder runter ins Dorf gegangen, ein bisschen auf Erkundungstout und waren dann noch Kaffee trinken und ne Kleinigkeit essen. Richtig Abendessen gab es dann aber abends im Hostal, wo wir dann später draußen in Hängematten geschlafen haben, was nachts irgendwann echt kalt wurde, da ich leider nicht ma Socken eingepackt hab, weil ich die sonst einfach nicht brauche.

Unser Schlafplatz

Zu unserer aller Überraschung gab es aber eine warme Dusche und das auch noch mit so einem Ausblick. Plus das ich schon seit meiner Ankunft hier keine warme Dusch mehr hatte-das war schon n kleines Highlight

Dusche mit Ausblick Ausblick vom Hostal

Da es tagsüber etwas nebelig war ( siehe Bild oben) konnte man leider nicht ganz so weit gucken, aber nachts hat man dann total schön die Lichter von Santa Marta gesehen, was auch definitiv gegen die Kälte entschädigt hat.

Blick auf Santa Marta

Am nächsten Morgen wurden wir von einer kleinen Perdeherde geweckt, die an unserern Hängematten vorbeigetrieben wurde, das war auf jeden Fal mal ein etwas anderer Wecker, aber sehr cool. Wir haben uns dann auf den Weg gemacht zu den Pozos Azules, natürlichen Pools in Minca, mit kleinen Wasserfällen. Das Wasser war sehr kalt, aber es war total schön da alles und wir haben da gut ein bisschen rumgeplantscht. Mareike und ich mussten uns am gleichen Tag leider bnoch auf den Rückweg machen, da diese Woche die ersten Klausuren anstanden.

Auf dem Weg zum Pozo Azul Wasserfälle und ich

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